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Elektroautos

Elektroautos – was sind die Pros und Kontras?

Elektrofahrzeuge erobern allmählich die Straßen auf der ganzen Welt. Die Hersteller bringen immer beeindruckendere, batteriebetriebene Alternativen auf den Markt, die mit den herkömmlichen Benzin- und Dieselfahrzeugen konkurrieren. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass diese elektrische Revolution unsere altbekannten Autos vollständig ersetzen wird? Was sind die Vor- und Nachteile und wie sauber sind E-Autos wirklich im Hinblick auf die Umwelt? Wir haben für Sie verglichen und die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Kohlenstoff-Emissionen: Elektroautos vs. konventionelle Autos

Seit das Pariser Abkommen von 2015 strenge Ziele für den Klimawandel festgelegt hat, suchen die Regierungen händeringend nach Möglichkeiten, Treibhausgasemissionen zu senken. Für den Verkehrssektor, der 13% der weltweiten Emissionen verursacht, hat die EU das Ziel gesetzt, bis 2030 einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 59 Gramm zu erreichen. Es wurde argumentiert, dass Elektrofahrzeuge wesentlich geringere Emissionen aufweisen und daher für das Erreichen dieses anspruchsvollen Ziels von entscheidender Bedeutung sind. Ihre Umweltfreundlichkeit wird jedoch oft angegriffen, da sie als „Fahrzeuge mit anderen Emissionen” gelten. Bevor wir also auf den Elektrozug aufspringen, sollten wir uns ansehen, was die Emissionen von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen (BEVs) und Benzin- oder Dieselfahrzeugen (Verbrennungsmotoren) ausmacht. Die Hauptdiskussionspunkte drehen sich um die Berechnung der Emissionen, die bei der Herstellung und dem Aufladen von Elektrofahrzeugen entstehen.

Herstellung: Batterien immer noch größter Zankapfel

Der Schlüssel dazu, dass Elektroautos in puncto Leistung mit konventionellen Fahrzeugen, die vom Verbrennungsmotor angetrieben werden, mithalten können, liegt in der Technologie: Sie werden von Lithium-Ionen-Batterien angetrieben. Leider ist die Herstellung dieser Batterien mit Kosten für die Umwelt verbunden. Erstens enthalten sie Seltene Erden, deren Gewinnung und Herstellung wasser- und stromintensiv sein kann. Derzeit stellen Länder wie China, die immer noch stark auf Kohle angewiesen sind, einen großen Teil der weltweiten Batterien her. Dieser wichtige Faktor führt dazu, dass die Emissionen bei der Produktion von BEVs (batterieelektrischen Fahrzeugen) sogar höher sind als jene bei der Manufaktur herkömmlicher Autos. In Europa und den USA werden jedoch effizientere Fertigungstechniken eingeführt, und es wird erwartet, dass sie zur Norm werden. Die Frage der Beschaffung von Seltenen Erden für Batterien ist noch nicht vollständig geklärt: Wird die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen mehr natürliche Ressourcen verbrauchen?

Zweitens stellt sich die Frage, wie mit Altbatterien und deren giftigen Abfällen umgegangen werden soll. Vor diesem Hintergrund wird die Erforschung der Zweitverwendung und des Recyclings von Batterien vorangetrieben, was für die Senkung künftiger Emissionen von grundlegender Bedeutung sein wird. Es besteht auch die Hoffnung, dass sich der Trend zur Dekarbonisierung der Stromnetze fortsetzen wird. Positive Fortschritte sind bereits zu verzeichnen, wie das Beispiel der Gigafactory von Tesla zeigt, die sich verpflichtet hat, ausschließlich erneuerbare Energien zu nutzen.

Aufladen: Woraus wird der Ladestrom gemacht?

Ein weiteres Argument, das die BEV-Skeptiker anheizt, ist die Tatsache, dass Elektrofahrzeuge über „schmutzige”, also mit fossilen Brennstoffen betriebene Stromnetze aufgeladen werden. Dies kann ebenfalls hohe Emissionen verursachen. Obwohl sie also keine Abgase aus dem Auspuff ausstoßen, erzeugen sie dennoch Emissionen in Kraftwerken. Selbst sauberere Netze sind während der „Dunkelflaute”, wenn die erneuerbaren Energien nur sporadisch zur Verfügung stehen, auf fossile Brennstoffe angewiesen. Trotzdem weisen immer mehr Studien darauf hin, dass BEVs in den meisten Ländern über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs einen kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck haben. In Übereinstimmung mit dieser Behauptung verglich ein Bericht des International Council on Clean Transport (ICCT) die Lebenszyklusemissionen von Fahrzeugen beim Anschließen an verschiedene europäische Netze.

Vor- und Nachteile von Elektroautos

Bevor Sie zu Ihrem Autohaus düsen, um einen BEV Probe zu fahren, werfen Sie einen Blick auf diese anderen umwelt- und leistungsbezogenen Vor- und Nachteile:

Energieeffizienz: BEVs wandeln über 77% der elektrischen Energie aus dem Netz in Motorleistung um, während Verbrennungsmotoren nur 12-30% der im Benzin gespeicherten Energie umwandeln.

Keine Auspuffrohre: Weniger Partikel, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Ozon und andere Schadstoffe in der Atmosphäre.

Leistung: Zu den Vorteilen gehören eine stärkere Beschleunigung, ein leiserer und sanfterer Antrieb. Das Drehmoment des Tesla P100 D z.B. soll sogar Superautos wie Lamborghinis in den Schatten stellen!

Effizientere Mechanik: Weniger Ausfälle und potenziell längere Lebenszyklen.

Kosteneinsparungen beim Tanken: Ladestationen sind oft billiger als der Preis für Benzin oder Diesel- an manchen Orten kann man Fahrzeuge sogar kostenlos aufladen! Wer zu Hause Solarenergie hat, kann sein E-Auto kosten- und emissionsfrei laden.

Ladezeiten werden kürzer: Tesla hat als Vorreiter die Ladezeiten mit seinen innovativen Superchargern bereits auf 30 Minuten verkürzt.

Kaufpreis: Einige Länder, darunter auch Deutschland, bieten Steuergutschriften und Zuschüsse für BEVs an. Elektro-Autos sind trotzdem (noch) recht teuer: Einer der günstigsten ist der Dacia Spring Electric für rund 20.500€. Die niedrigen Betriebskosten könnten dies jedoch aufwiegen.

Begrenzte Reichweite: Eine einzige Ladung reicht bei den meisten BEVs für 185 km- für die täglichen Fahrten der meisten Menschen reicht dies aber vermutlich aus.

Mehr Leistung – weniger Umweltfreundlichkeit: Die aktuell leistungsstärksten BEVs haben schwerere Batterien und erzeugen somit deutlich höhere Produktionsemissionen als Verbrennungsmotoren.

Ladestationen: Die Infrastruktur muss ausgebaut werden, um den erwarteten Boom bei E-Fahrzeugen zu unterstützen. Dies gilt insbesondere für Besitzer, die in Wohnungen leben und ihr Gefährt nicht zu Hause aufladen können. In Großstädten wie Berlin wird es wohl relativ zeitnah ein flächendeckendes Ladestationen-Netz geben.

HU & AU: Eine Abgasuntersuchung entfällt natürlich, aber auch Elektroautos müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung.

Was bringt die Zukunft?

Wenn die weltweite Umstellung auf Elektrofahrzeuge gelingt, müssen die bestehenden Stromnetze stark ausgebaut und die Dekarbonisierung beschleunigt werden, um die Kohlenstoffziele zu erreichen. Denn die Internationale Energieagentur prognostiziert einen jährlichen Absatz von 50 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2050. Hinzu kommen die Probleme der Beschaffung endlicher Erden und der Umgang mit giftigen Abfällen alter Batterien. Nichtsdestotrotz zerbrechen sich die Innovatoren auf diesem Gebiet den Kopf, um nachhaltige Lösungen zu finden. Ziel ist es ganz klar, dass die Vorteile von Elektroautos die Nachteile überwiegen sollen. Verschiedene Tech-Giganten sind starke Befürworter dieser Technologie, ebenso die Regierungen weltweit. Es wird daher immer deutlicher, dass Elektrofahrzeuge Benzin- und Dieselfahrzeuge als Transportmittel der Zukunft überholen werden. Auch wenn sie noch nicht blitzsauber sind und eine vollständige Umstellung der Industrie auf Elektrofahrzeuge mit großen Herausforderungen verbunden ist: BEVs stellen eine wichtige Abkehr von einer Industrie dar, die traditionell von fossilen Brennstoffen dominiert wird, und das bringt uns auf den richtigen Weg.

Vermutlich hat Elon Musk also recht, wenn er sagt:

„Um saubere Luft in den Städten zu bekommen, muss man elektrisch fahren!”

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