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Winterchaos auf Berliner Straßen – Sicherheitstipps von EOS Fahrzeugtechnik

Wintercheck fürs Auto: Diese Punkte sollten Sie vor dem Wintereinbruch checken

Die Nässe und Kälte auf den Straßen, die mit dem Winter kommt, schlagen vielen Menschen nicht nur auf das Gemüt, sondern sind auch eine erhebliche Belastung für das Fahrzeug. Minusgrade und das Streusalz setzen der Technik und dem Material zu. Gleichzeitig erhöht sich im Winter das Risiko für Pannen und Unfälle deutlich. Viele Fahrzeugprobleme lassen sich jedoch vermeiden, wenn das Auto rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit vorbereitet wird. Mit einem rechtzeitigen Wintercheck können Sie dafür sorgen, dass alle sicherheitsrelevanten Komponenten funktionieren, die Verschleißteile geprüft sind und das Fahrzeug zuverlässig startet, auch wenn es draußen friert. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Fahrzeug am besten auf die kalte Jahreszeit vorbereiten.

Welchen besonderen Belastungen sind Fahrzeuge im Winter ausgesetzt?

Die niedrigen Temperaturen setzen vor allem der Batterie zu, da sich die chemischen Prozesse im Inneren verlangsamen und dadurch weniger Startleistung zur Verfügung steht. Gleichzeitig sorgt die Feuchtigkeit dafür, dass elektrische Kontakte schneller korrodieren, was wiederum Störungen an der Elektrik begünstigt. Auch die Reifen müssen im Winter mehr leisten: Auf nassen, verschneiten oder vereisten Straßen benötigen sie einen deutlich besseren Grip, um die Bremswege zu verkürzen und die Spur besser zu halten.

Durch diese Schwachstellen kommt es im Winter häufiger zu Pannen und die Unfallgefahr steigt durch abgefahrene Reifen, eingefrorene Flüssigkeiten oder eine mangelhafte Beleuchtung. Daher ist ein gründlicher Wintercheck unverzichtbar, um diese Risiken auf ein Minimum zu reduzieren.

Unfall im Winter? Warum ein Gutachten wichtig ist

Bei Kälte, Glätte und schlechter Sicht sind Schäden nach einem Unfall oft nicht sofort erkennbar. Ein unabhängiges Unfallgutachten von einem Kfz-Sachverständigen hilft, auch verdeckte Defekte zum Beispiel am Fahrwerk oder an der Elektronik früh zu erkennen und richtig zu dokumentieren. So vermeiden Sie spätere Streitigkeiten mit der Versicherung vermeiden und Folgekosten.

Die wichtigsten Prüfpunkte für ein winterfestes Fahrzeug

Bei einem gründlichen Wintercheck müssen mehrere Bereiche am Fahrzeug unter die Lupe genommen werden, die in der kalten Jahreszeit besonders gefordert sind. Nur so können am Ende alle sicherheitsrelevanten Komponenten zuverlässig funktionieren – auch bei Frost, Dunkelheit und glatten Straßen. Die folgenden Punkte geben Orientierung, welche Bauteile vor Wintereinbruch unbedingt überprüft werden sollten.

Batterie & Elektrik – häufigste Pannenquelle im Winter

Kälte belastet die Autobatterie sehr stark, weil die chemischen Reaktionen im Inneren langsamer ablaufen und die Batterie weniger Energie liefert. Gleichzeitig wird im Winter mehr Strom benötigt, z. B. für Licht, Heizung, Sitzheizung oder Heckscheibenheizung. Die Anforderungen an die Batterie steigen, die Leistungsfähigkeit sinkt. Die Folge sind häufig Startprobleme.

Das sollten Sie checken:

  • Batterietest durchführen (Spannung & Kapazität prüfen)
  • Pole auf Korrosion kontrollieren und ggf. reinigen
  • Alter prüfen – Batterien ab 4–5 Jahren im Blick behalten
  • Bei schwacher Leistung frühzeitig über Austausch nachdenken

Ein kurzer Batterietest vor dem Wintereinbruch kann viele Pannen verhindern.

Reifenwechsel auf verschneiter Straße – Wintercheck Auto

Reifen & Profil – mit Grip durch Eis und Schnee

Reifen sind im Winter hochgradig sicherheitsrelevant. Kälte lässt den Luftdruck sinken und verhärtet die Sommerreifen, wodurch sie an Grip verlieren. Winterreifen bestehen aus einer weicheren Gummimischung, die auch bei niedrigen Temperaturen flexibel bleibt und einen besseren Halt auf der kalten bietet. Allwetterreifen sind zwar eine Alternative, kommen aber bei extremen Bedingungen an ihre Grenzen.

Das sollten Sie checken:

  • Ausreichendes Profil (mindestens 4 mm empfohlen)
  • Luftdruck regelmäßig prüfen und anpassen
  • Winter- oder Ganzjahresreifen rechtzeitig aufziehen
  • Profiltiefe an allen vier Reifen kontrollieren

Nur mit den richtigen Reifen können Sie das Fahrzeug auch auf der glatten Fahrbahn kontrollieren.

Beleuchtung & Sicht – sehen und gesehen werden

Im Winter wird es früh dunkel und Nebel und Regen schränken die Sicht zusätzlich ein. Eine funktionierende Beleuchtung ist daher wichtig, damit Ihr Fahrzeug rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wird und Sie auch selbst immer eine gute Sicht haben. Auch saubere Scheiben und gute Wischerblätter tragen maßgeblich zur Sicherheit bei.

Das sollten Sie checken:

  • Lichttest: Scheinwerfer, Rücklichter, Bremslicht, Blinker
  • Wischblätter auf Verschleiß testen und ggf. ersetzen
  • Scheiben innen und außen reinigen
  • Spiegel, Scheinwerfer und Sensoren vor Fahrtbeginn enteisen

Gute Sicht erhöht die Reaktionszeit und reduziert das Unfallrisiko erheblich.

Flüssigkeiten & Frostschutz – vermeiden, dass das Auto „einfriert“

Wenn Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, kann ein fehlender Frostschutz zu ernsten Schäden führen. Hat das Kühlwasser keinen ausreichenden Frostschutz beigesetzt, dann kann es gefrieren und hohe Reparaturkosten verursachen. Auch die Scheibenwaschanlage ist im Winter stark beansprucht.

Das sollten Sie checken:

  • Frostschutz im Kühlwasser prüfen und ggf. auffüllen
  • Wintertaugliche Scheibenwaschflüssigkeit verwenden
  • Ölstand prüfen – bei Bedarf auf wintergeeignetes Öl wechseln
  • Tür- und Fenstergummis mit Silikonstift pflegen (Schutz vor Festfrieren)

Auch bei Frost bleiben die Flüssigkeiten im Fahrzeug so voll funktionsfähig.

Innenraumklima & Heizung – Komfort und Sicherheit

Ein funktionierendes Heiz- und Belüftungssystem wärmt das Fahrzeug nicht nur von innen, sondern verhindert auch, dass die Scheiben beschlagen. Viele Fahrzeughalter vergessen, dass die Klimaanlage auch im Winter genutzt werden sollte – sie entzieht der Luft Feuchtigkeit und die Sicht verbessert sich.

Das sollten Sie checken:

  • Heizung und Gebläse prüfen
  • Klimaanlage auch im Winter regelmäßig nutzen
  • Innenraumfilter ggf. wechseln (bessere Luftqualität, weniger Feuchtigkeit)
  • Standheizung – optionaler Komfort, besonders bei kurzen Strecken

Ein angenehmes Innenraumklima trägt zur Konzentration und somit zur Fahrsicherheit bei.

Wintercheck in der Prüfstelle: was vor Ort geprüft wird

Wenn Sie die Punkte auf der Wintercheckliste nicht selbst prüfen können oder wollen oder Sie sich maximale Verkehrssicherheit im Winter wünschen, dann lohnt sich ein Besuch in einer offiziellen Prüfstelle in Berlin. Hier gibt es die nötige technische Ausstattung, um sicherheitsrelevante Bereiche wie Bremsen, Beleuchtung, Elektronik oder Reifen gründlich zu testen. Mängel werden dann frühzeitig erkannt, bevor sie im Winter zum Problem werden.

Auch ein Blick auf die anstehende Fristen lohnt sich: HU und AU sollten nicht aufgeschoben werden. Wer die Untersuchung rechtzeitig erledigt, steht nicht plötzlich mit abgelaufener Plakette im Winter da.

Für Fahrzeuge mit einer Gasanlage spielt außerdem die Gasprüfung eine wichtige Rolle. Kälte und Feuchtigkeit können sich auf die Dichtungen und die Leitungen auswirken. EOS Fahrzeugtechnik in Berlin bietet an gleich vier Standorten in der Hauptstadt professionelle Gasprüfungen an.